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"Die Oberschlesische Tragödie als Barometer des gegenwärtigen Diskurses über Polen und Deutsche?"

Die Oberschlesische Tragödie aus dem Jahre 1945 und die daraus resultierenden negativen Ereignisse der folgenden Jahre zählten in Polen bis zum Jahre 1989 zu den Tabuthemen. Erst das Ende der Volksrepublik Polen brachte die Freiheit der Meinungsäußerung mit sich. Im Laufe der Zeit offenbarten sich die düsteren Geschichten und die Familien der Opfer brachen das Schweigen. Die in der Region tätigen Vereine, Organisationen und Institutionen bemühen sich um die Aufarbeitung dieser Thematik. Die Vertreter der territorialen Selbstverwaltung widmen sich immer häufiger den Opfern des Terrors. Exemplarisch für diese Ambitionen ist ein Beschluss des Woiwodschaftstags in Kattowitz vom Januar 2010. Es wurde versucht, der schwierige und über viele Jahre manipulierte Geschichte Schlesiens entgegenzutreten. Jedoch fehlen in Polen immer noch die Komplextheorien, die "die symbolische Prozesse" erklären, mit denen man im Falle der Diskussion über Oberschlesische Tragödie zu tun hat. Es entsteht aus dem Fakt, dass die Bedeutung der Terrorakts als selbstverständlich für alle Diskursseiten ist, bis zum Moment der Einbeziehung der Animositäten, die aus den ideologischen Fragen und geschichtlichen Implikationen dieser Tragödie resultieren.

Angesichts der Ziele unseres Projekts und seine Bedeutung für die Einwohner der Oppelner Woiwodschaft, möchten wir zusammen mit dem Institut für Geschichte der Oppelner Universität zur Teilnahme an der populärwissenschaftlichen Konferenz z.Th. "Oberschlesische Tragödie als ein Barometer des gegenwärtigen Diskurses über Polen und Deutsche?" am 19. April 2012 um 11.00. Uhr einladen. Die Tagung findet in der "Aula Błękitna" der Collegium Maius der Universität Oppeln, Plac Kopernika 11 in Oppeln statt.

Das Hauptziel dieser Konferenz ist es, ein Klima für die gesellschaftliche Akzeptanz aufzubauen und diese tragische Ereignisse als Symbol der verwickelten Geschichte Oberschlesiens zu gedenken.

Unten veröffentlichen wir den Programm der Konferenz und die Karte der Teilnahmebestätigung zum herunterladen. Wir bitten die Teilnahmebestätigung ausgefüllt bis zum 15. April 2012 an die HDPZ Adresse:  ul. 1 Maja 13/2, 45-068 Opole oder per Fax unter die Nummer: 77 402 51 15 zu schicken.

 Program [.doc]

 Teilnahmebestaetigung [.doc]

Kontakt: Beata Majnusz, tel.: 077 40 25 105, faks: 077 40 25 115, E-Mail: beata.majnusz@haus.pl.



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