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Forschungszentrum der Deutschen Minderheit
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Umfragen

Schüler, die aus Familien der deutschen Volksgruppe stammen, haben seit mehreren Jahren die Möglichkeit, deutsche Sprache nicht als Fremdsprache, sondern als Sprache der nationalen Minderheit zu erlernen. Eine beunruhigende Tendenz ist dabei nicht zu übersehen, denn je älter die Kinder und Jugendliche, desto geringer das Interesse für diese Unterrichtsform. Daher ergibt sich die berechtigte Frage: Stärkt der Unterricht die Identität der jungen Menschen oder wird er von den meisten doch nur als eine zusätzliche Belastung betrachtet?

Dr. Irena Kurasz (Universität Breslau) fragte Gymnasiasten aus zehn Ortschaften in der Woiwodschaft Oppeln nach ihren Motiven, nach dem Gebrauch der Sprache im täglichen Leben sowie nach den in ihrem Umfeld gepflegten Bräuchen und Sitten. Fünf von den ausgewählten Gymnasien befinden sich in Gemeinden mit hohem Anteil der deutschen Minderheit von über 20% (laut Volkszählungsergebnisse von 2011), die weiteren fünf befinden sich dort, wo dieser Anteil unter 10% liegt.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen zu den durchgeführten Umfragen finden Sie hier (in polnischer Sprache). Für das 2017 ist eine wissenschaftliche Publikation auf Basis der erreichten Ergebnisse geplant.



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