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"Grenzgänger. Erzählte Zeiten, Menschen, Orte"
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Im Jahr 2007 wurde der 85. Jahrestag der Grenzziehung durch Oberschlesien begangen. Aus diesem Anlass bereitete das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit eine Ausstellung zum Thema "Grenzgänger zwischen Deutschen und Polen. Erzählte Zeiten, erzählte Menschen, erzählte Orte" vor,die im November und Dezember 2007 in Gleiwitz präsentiert wurde. Nun laden wir Sie herzlich dazu ein, sich mit dem Album bekannt zu machen, das als integraler Bestandteil der o. e. Ausstellung vorbereitet wurde. Das Album konnte dank der Unterstützung der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen herausgegeben werden.
Sowohl die Ausstellung "Grenzgänger. Erzählte Zeiten, Menschen, Orte" als auch die sie begleitende Publikation stießen auf großes Interesse - nicht nur von Seiten der Bewohner der Region, sondern auch von Kulturinstitutionen und Medien in Polen und Deutschland. Dies bestärkt uns in der Überzeugung über die Wichtigkeit der behandelten Fragestellungen sowie die Notwendigkeit einer modernen Erzählstrategie in Bezug auf die Ereignisse der 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhunderts.

Unlängst nach der Eröffnung der Ausstellung nahmen wir die Vorbereitungen zur Herausgabe eines Buches auf, das voll an Archivbildern ist, sowie zahlreiche Landkarten und Dokumente enthält. Im Album fanden sich ebenso viele Zeitzeugengeschichten - Leute "von der Grenze", deren Schicksal nicht nur die stürmischen politischen Ereignisse in Oberschlesien, sondern der damalige Alltag war, der auf der friedlichen Koexistenz von Deutschen und Polen basierte. Das Ganze wird im Buch u. a. durch Kommentare der Historiker Piotr Hnatyszyn sowie Dr. Guido Hitze ergänzt.

Durch das Projekt - die Ausstellung und die Publikation - möchten wir das komplexe Thema der Grenze popularisieren. Darüber hinaus sind wir uns darüber klar, dass die letzten Zeitzeugen dieser Geschehnisse bald von uns gehen werden, weshalb das Projekt neben dem Bildungsziel auch eine dokumentarische Aufgabe hat. Hunderttausende Oberschlesier wohnen heute im ehemaligen Grenzstreifen, doch nur wenige sind sich der vielfältigen Vergangenheit ihrer Städte, Ortschaften und Dörfer bewusst. Die Publikation ruft auch die "stummen Zeugen" der Geschichte zum Erzählen auf: an vielen Orten stehen weiterhin polnische und deutsche Zollhäuser, eingewachsen halten Grenzbefestigungen und Grenzpfähle die Stellung. Auf diese Weise möchten wir die fast völlig vergessene Teilung Oberschlesiens sowie auch die gemeinsame deutsch-polnische Geschichte breiteren Kreisen näher bringen. Durch die Ausstellung und die Publikation möchten wir nicht nur auf die Dramatik der Situation hinweisen, in der sich die Oberschlesier befanden, sondern mithilfe der Zeitzeugen auch zeigen, dass trotz der stürmischen Ereignisse im Oberschlesien der 20er und 30er Jahre ein "Überschreiten der teilenden Grenzen" möglich war.

Preis des Handbuchs: 45 zl(zuzüglich eventueller Versandkosten ca. 8 zl)

Das Album kann in der Bibliothek des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit gelesen und ausgeliehen werden. Wir laden zur Lektüre und zur Ansicht der neuesten Publikation des Hauses sowie zur Besichtigung der Ausstellung ein. Mehr Informationen finden Sie hier.

KONTAKT: Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit, Abteilung für Kulturprogramme: E. Więcek, K. Sekuła, K. Zawada. Ausführliche Information: Ksymena Zawada, Projektmanagerin, Tel.: 32/ 232 49 02 intern: 224, Fax: 32/ 232 49 01; E-mail: ksymena.zawada@haus.pl

Die Satellitenbilder wurden von der Firma Techmex S.A. zur Verfügung gestellt.



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